Einmal pro Woche Training, kaum Vereinshintergrund und dennoch ein starkes Ergebnis: Das Gerätturn-Team des Max-Born-Gymnasiums (MBG) hat beim diesjährigen Kreisfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ gezeigt, was mit echtem Teamgeist möglich ist. In einem Teilnehmerfeld, das häufig von Vereinsathletinnen geprägt wird, sicherte sich das Backnanger Team die achtbaren Plätze 3 und 7.
Erfolg ohne Vereins-Rückenwind
Das Besondere an diesem Abschneiden: Die Schülerinnen des MBG traten als geschlossene Mannschaft auf, die fast ausschließlich aus der schuleigenen Turn-AG hervorgeht. Während viele andere Schulen auf eingespielte Turnerinnen aus den Turnvereinen setzen, trainieren die Mädchen des MBG lediglich einmal wöchentlich in der Schule. Dass sie unter diesen Voraussetzungen zwei Top-Platzierungen auf Kreisebene erringen konnten, ist ein deutliches Signal für die Qualität des Sports am Max-Born-Gymnasium.
Teamgeist an Sprung, Reck, Schwebebalken und Boden
An den klassischen Geräten bewies das Team Nervenstärke. Besonders am Boden und am Schwebebalken zahlte sich die konzentrierte Vorbereitung in der AG aus. Ohne den Druck des Leistungssports, aber mit viel Ehrgeiz, belegte die Gruppe des MBG am Ende den 3. und 7. Platz.
Das Trainerteam Kira und Bianca Bühler zeigte sich hochzufrieden mit der Leistung: „Wir sind sehr stolz auf diese Ergebnisse. Sich allein durch das Training in einer Schul-AG so weit vorne zu platzieren, ist ein großartiger Erfolg für die Mädchen.“
Freude am Sport steht im Mittelpunkt
Auch wenn es bei diesem Wettkampf keine Medaillen gab, überwog bei der Rückkehr nach Backnang der Stolz auf das Erreichte. Der Wettbewerb hat gezeigt, dass das MBG auch ohne externe Vereinsanbindung konkurrenzfähig ist und die Freude an der Bewegung zu tollen Ergebnissen führt. Für die Turnerinnen ist klar: Die Turn-AG bleibt ein Highlight im Stundenplan – und der Erfolg auf Kreisebene spornt bereits jetzt für das nächste Jahr an.






