„Europa lebt von Menschen, die sich einbringen.“ so Oberbürgermeister Maximilian Friedrich bei der Preisverleihung zum diesjährigen Europäischen Wettbewerb im Backnanger Bürgerhaus, denn „Demokratie muss immer wieder neu mit Leben gefüllt werden.“
101 junge Backnangerinnen und Backnanger nutzten die Gelegenheit des 73. Europäischen Wettbewerbs, um auf vielfältige Weise unterschiedliche Meinungen bildhaft oder schriftlich zum Ausdruck zu bringen. 23 Ortspreise und fünf Landespreise erhielten Grundschulkinder der Plaisirschule und der Talschule.
Frida Rückert, die die achte Klasse des Max-Born-Gymnasiums besucht, wurde für ihre packende Kurzgeschichte „Wände“ zum Thema „Hier bin ich Mensch – hier darf ich’s sein!“ nicht nur mit einem Orts-, einem Landes- und einem Bundespreis ausgezeichnet, sondern erhielt darüberhinaus einen Preis der Kultusministerkonferenz sowie die Auszeichnung „Beste Arbeit“ in der Kategorie Text.
Maria-Teresa Vizziello, geschäftsführende Schulleiterin in Backnang, hatte „Gänsehaut beim Lesen“ von Fridas Geschichte, in der es um Flucht, Menschenrechte und einen Neuanfang in Europa geht, und lobte die Originalität aller Beiträge und den Mut zum Perspektivwechsel. „Der Europawettbewerb fördert kritisches Denken und Gestaltungskompetenz.“ – gute Voraussetzungen also, um sich zukünftig für Demokratie in Europa einzusetzen.
Sylvia Frey







