Unsere Klasse 9 verbrachte eine ganze Woche im Landesschulzentrum für Umweltebildung in Adelsheim – und aus einer gewöhnlichen Schulwoche wurde ein kleines Abenteuer rund ums Wasser. Gleich am ersten Tag bezogen wir unsere Zimmer, die wir zu dritt oder zu viert teilten und bekamen einen ersten Eindruck davon, was uns erwarten würde: Wir sollten wie richge Gewässerforscher arbeiten, herausfinden, woraus Wasser eigentlich besteht, welche Tiere sich darin verstecken und wie man mit einfachen, aber wirkungsvollen Methoden selbst zum Forscher wird.
Dafür standen uns sogar fertig ausgestattete Forscherkästen mit Chemikalien zur Verfügung, mit denen wir später auf Probenjagd gehen konnten. Nach dieser theoretischen Einstimmung ging es am zweiten Tag richtig los: Nach dem Frühstück stand ein Besuch der Kläranlage auf dem Programm, wo uns anschaulich gezeigt wurde, wie aus schmutzigem Abwasser wieder sauberes Wasser wird. Direkt im Anschluss tauschten wir die Technik gegen die Natur und untersuchten unser erstes Fließgewässer – mit Kescher, Becherlupe und jeder Menge Neugier.
Am dritten Tag steigerten wir uns noch einmal: Gleich zwei Fließgewässer wurden ausführlich unter die Lupe genommen, bevor wir am Abend auch noch den Schulteich des Geländes erkundeten. Zwischen Probenfläschchen und kleinen Wasserlebewesen verging der Tag wie im Flug. Als besonderes Highlight stand an diesem Tag außerdem ein Ausflug in eine Tropfsteinhöhle auf dem Programm, wo wir die beeindruckenden, über Jahrtausende gewachsenen Tropfstein-Formationen aus nächster Nähe bestaunen konnten.
Der vierte Tag gehörte dann dem Auswerten: Wir setzten uns zusammen, brachten Ordnung in unsere gesammelten Daten und schrieben unsere Ergebnisse in Berichten nieder – natürlich nicht, ohne den Tag am Abend gemütlich bei einem gemeinsamen Grillfest ausklingen zu lassen.
Und jeden Abend, egal wie anstrengend der Forschertag war, gab es ein Abendprogramm, bei dem wir bei Brettspielen oder beim Fußball, Volleyball und Basketball zusammen Spaß hatten und als Klasse noch enger zusammenwuchsen.
Am fünften Tag hieß es schließlich Abschied nehmen: Mit dem Zug ging es zurück nach Hause – im Gepäck jede Menge neues Wissen über Gewässer, spannende Erlebnisse und schöne Erinnerungen an eine Woche, die deutlich mehr war als nur Unterricht.
Im ganz allgemeinen war das Essen auch sehr gut und die ganzen Abendprogramme sehr Spaßig.
Die Lehrer waren auch sehr Toll und sie hatten uns unter Kontrolle ohne den Schülern Stress zu machen.
Kristian Berns (9d) und Stanislav Kartashow (9b)


























