Aus einer Idee im Unterricht wurde ein nachhaltiges Erfolgsprojekt für die gesamte Schulgemeinschaft: Das Pfandflaschenprojekt am Max-Born-Gymnasium hat im vergangenen Schuljahr nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz geleistet, sondern auch beachtliche Einnahmen erzielt.
Initiiert wurde das Projekt im Rahmen des Unterrichts von Geographielehrkraft Jasmin Bäuerle vor drei Jahren und weitergeführt von der Wednesday-for-Future-AG, die während des gesamten Schuljahres das Projekt erfolgreich umgesetzt hat. Ziel war es, Pfandflaschen und Dosen, die häufig im Schulhaus liegen gelassen oder sogar über den Restmüll entsorgt werden, zu sammeln und dem Pfandkreislauf wieder zuzuführen.
Ein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern die an der AG teilnahmen und sich nach Schulschluss regelmäßig engagierten. Mit großer Zuverlässigkeit und Sorgfalt übernahmen sie die Rückgabe des gesammelten Leerguts.
Der Erfolg des Projekts kann sich sehen lassen: Über das gesamte Schuljahr 2025/26 hinweg kamen 436 Euro zusammen. Eine Summe, die ausschließlich durch die Sammlung von Pfandflaschen und Dosen erzielt wurde, die andernfalls ungenutzt geblieben oder im Müll gelandet wären.
Neben dem finanziellen Ergebnis stand vor allem die Förderung des Umweltbewusstseins im Mittelpunkt. Das Projekt machte deutlich, wie bereits kleine Beiträge vieler Einzelner zu einem nachhaltigen Erfolg führen können.
Besonders erfreulich ist, dass der Erlös einem guten Zweck zugutekommt. Das gesammelte Geld wurde an Wasserprojekte, die von UNICEF durchgeführt werden, gespendet. Damit unterstützt das Max-Born-Gymnasium nicht nur einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen vor Ort, sondern leistet auch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Familien weltweit.
Die Initiative ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie nachhaltiges Handeln im Schulalltag konkret umgesetzt werden kann und dabei weit über die Grenzen der Schule hinaus Wirkung entfaltet.






